Unit-Tests laufen längst bei jedem Commit. Auf echter Hardware zu testen bleibt oft manuell – und damit selten. Hardware-in-the-Loop in CI/CD schließt die Lücke: Ihre Firmware läuft automatisch gegen eine simulierte Umgebung auf echter Hardware, reproduzierbar und in Minuten. LoopCheck ist dafür gebaut.
In der Pipeline
Was HIL in der Pipeline übernimmt
Regression bei jedem Commit
Ein Regressionslauf, der von Hand einen Entwicklertag kostet, läuft automatisch – bei jedem Commit oder nächtlich, nicht nur vor dem Release.
Feedback in Minuten
Der HIL-Lauf gehört zur Pipeline. Ein Fehler in der Hardware-Software-Integration zeigt sich in Minuten, nicht in Tagen.
Reproduzierbar als Nachweis
Jeder Lauf ist bit-genau wiederholbar und hinterlässt belastbare Evidenz – nicht nur ein grünes Häkchen.
Fehlerinjektion automatisiert
Sensor-, Bus- und Timing-Fehler werden bei jedem Lauf gezielt eingespeist – ohne reales Gerät zu gefährden.
Integration
Wie es in Ihre Pipeline passt
Build, Flash, Test am Gerät
LoopCheck programmiert das Target mit dem frischen Build, startet den Lauf und liest die Reaktionen zurück – als ein Schritt in Ihrer Pipeline.
Jenkins, GitLab CI, GitHub Actions
Angesteuert über eine gewöhnliche Python-Bibliothek – kein proprietäres Ökosystem und keine erzwungene Skriptsprache.
Software- und Hardware-Tests geschichtet
Schnelle Software-Simulation fängt Algorithmusfehler früh, der HIL-Lauf am Gerät prüft das Gesamtverhalten – abgestuft in einer Pipeline.
Ergebnis als Nachweis
Jeder Lauf erzeugt einen reproduzierbaren Bericht mit Datum, Firmware-Stand und Kriterium – die Grundlage für die Verifikation.
Warum jetzt
Jede Änderung muss neu verifiziert werden
Seit dem Cyber Resilience Act ist jedes Sicherheitsupdate eine Firmwareänderung an einem Gerät im Feld – und jede davon muss verifiziert sein. Auch ein Kernelpatch an einer Drittkomponente lässt Ihre eigene Software unverändert, den Nachweis für das Gerät aber nicht. Wer diesen Nachweis von Hand führt, kann sich häufige Updates schlicht nicht leisten. HIL in der Pipeline macht die Wiederverifikation nach jeder Änderung bezahlbar.
Regulierte Geräte
Der Nachweis bleibt gültig, Commit für Commit
In regulierten Geräten ist der Verifikationsnachweis Voraussetzung für die Zulassung, nicht eine Qualitätsmaßnahme obendrauf. Weil jeder HIL-Lauf reproduzierbar ist und je Firmware-Stand belegt, bleibt der Nachweis nach jeder Änderung gültig – passend zu Prozessen nach IEC 62304 und IEC 61508.
Häufige Fragen zu HIL in CI/CD
Lässt sich Hardware-in-the-Loop in eine CI/CD-Pipeline einbinden?
Ja. LoopCheck programmiert das Target mit dem aktuellen Build, führt den HIL-Lauf am Gerät durch und liefert das Ergebnis an die Pipeline zurück – gesteuert über eine Python-Bibliothek, in Jenkins, GitLab CI oder GitHub Actions.
Wie oft läuft der HIL-Test?
So oft Sie wollen: bei jedem Commit, in einem Nightly oder nur für Release-Kandidaten. Weil der Lauf automatisiert und reproduzierbar ist, kostet ein zusätzlicher Durchlauf keine Handarbeit.
Welche CI-Systeme werden unterstützt?
Alle, die einen Skript- oder API-Aufruf erlauben – Jenkins, GitLab CI, GitHub Actions und andere. Die Ansteuerung erfolgt über eine gewöhnliche Python-Bibliothek, ohne proprietäres Ökosystem.
Wie lange dauert ein HIL-Lauf in der Pipeline?
In der Regel Minuten. Sinnvoll ist eine abgestufte Pipeline: schnelle Unit- und Software-Tests zuerst, der HIL-Lauf am Gerät für Integration und Release-Kandidaten.
Was bringt HIL im CI gegenüber Unit-Tests und reiner Simulation?
HIL findet die Fehler im Zusammenspiel von Firmware und realer Hardware – Sensorausfall, Buslast, Timing, Fehlerreaktion – die sich in reinen Unit-Tests oder Software-Simulationen kaum herstellen lassen.
HIL in Ihre Pipeline bringen
LoopCheck ist die kompakte HIL-Plattform, die wir auf Ihr Prüfobjekt zuschneiden und an Ihre CI/CD-Pipeline anbinden – reproduzierbare Regressions- und Nightly-Tests am echten Gerät. Wollen Sie die Testumgebung als Ganzes übernehmen lassen, machen wir das als Projekt.